1.3.12 ANTIFA-CAFÉ

Deutschlands „Neue Rechte“
Die Forderung nach »Elite« hat Konjunktur. Dabei wohnt der Debatte die Tendenz inne, vom Bestehen gesellschaftlicher Funktionseliten auf die Existenz einer generell höher begabten Menschengruppe zu schließen. Die Befähigung zur »Elite« wird schließlich auf die biologische Disposition einer privilegierten Gruppe zurückgeführt: ihre »Rasse«, vererbte Intelligenz oder genetische Veranlagung.
Volker Weiß analysiert, wie sich das Bedürfnis nach Abgrenzung einer Elite in Deutschlands jüngerer Vergangenheit äußerte: von Ortega y Gasset und Friedrich Sieburg über Botho Strauß bis hin zu Peter Sloterdijk und Thilo Sarrazin. Er weist nach, dass dieses Bedürfnis nach »Elite« in direkter Tradition der republikfeindlichen Theoretiker der Weimarer Zeit steht und heute von einer »neuen« Rechten befeuert wird, der an einer konservativen Revolution gelegen ist. Ihr Ziel ist die Revision gesellschaftlicher Liberalisierungen seit dem Ende der sechziger Jahre. Neu ist, dass sich diese Strömung nicht nur mit dem Gestus der Opfer und Tabubrecher präsentiert, sondern dass sie mit dieser Strategie Erfolg hat.
Im Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 102

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24.2.12 PER CAPITA + MALATESTA

Per Capita (Crust, München)
Energetisches Stenchcore-Geballer mit Grindkante.

Malatesta (Crust, München)
Crust mit Leuten von FOAS, Release The Hounds und Kachel.

Im Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 102

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18.2.12: UMSONSTFLOHMARKT

Im Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 102

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KAFE KULT PROGRAMM

Seit 1999 setzt das Kafe Kult München zurück auf die Karte. Idyllisch gelegen im Bürgerpark Oberföhring, wird in den liebevoll eingerichteten Räumen der ehemaligen “Kulturstation” ein ausgezeichnetes Programm von Hardcore-Punk bis Singer/Songwriter geboten. Die Preise sind moderat und die An- und Abreise gestaltet sich dank neuer MVV-Verbindungen mittlerweile auch recht komfortabel. In den nächsten Monaten stehen wieder einige Highlights auf der Karte. Mehr Infos gibt’s auf der Website.

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DAS WAR WOHL NIX…

Der Nazi-Aufmarsch gegen das selbstverwaltete Kulturzentrum Kafe Marat wurde gestoppt. Obwohl der Marsch erst zwei Tage zuvor bekannt wurde, stellten sich mehr als 700 Antifaschist_innen den Nazis in den Weg. Nach weniger als der Hälfte ihrer Route mussten Diese frustiert den Heimweg antreten. Berichte zum Tag finden sich u.A. auf aida-archiv.de (Aufmarsch: Erfolgreich blockiert) und auf linksunten.indymedia.org: (Nazis gestoppt! Kafe Marat verteidigt!)

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1.2.12: STREETART ZWISCHEN REVOLTE, REPRESSION UND KOMMERZ

Woher rührt die subversive Kraft von Graffitis und das nicht erlahmende Verfolgungsinteresse staatlicher Repressionsorgane? Was Street Art (einst?) ausmachte, war und ist die politische Dimension in Form von Illegalität und der Aneignung von Stadt – viel mehr noch als ihr künstlerisches Erscheinungsbild.
In Hamburg wurde Walter F. alias OZ für insgesamt 8 Jahre in den Knast geschickt, nur weil er seine immer gleichen Smiley-Zeichen auf die Rückseiten von Verkehrsschildern oder auf hässlich-graue Bunkerwände sprayte. In Paris verzierte Miss.Tic mit poetischen Pochoirs Häuserwände ganz in der Tradition des Situationismus. Auch sie wurde dafür angeklagt, um sich nur wenig später als hip-angesagte Künstlerin in ihrem Ansinnen, sich einen Platz in der Kunstgeschichte zu erobern, bestätigt zu fühlen.
Jorinde Reznikoff und KP Flügel haben in der Edition Nautilus das Buch „Bomb it, Miss.Tic“ herausgegeben und sowohl die widersprüchliche Karriere der Graffiti-Künstlerin als auch den Prozess gegen OZ journalistisch verfolgt. Im Rahmen der Veranstaltung wird zu diskutieren sein, inwieweit Street Art ihren rebellischen Ursprungscharakter als “Aufstand der Zeichen“ noch bewahren kann, oder ob sie sich dem Verwertungsinteresse des kapitalistischen Kunstbetriebs nicht mehr widersetzen kann.

Beginn: 20:30 Uhr

Im Kafe Marat, Thalkirchnerstraße 102

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21.1.12 NAZIAUFMARSCH GEGEN DAS KAFE MARAT

Nachdem es am Wochenende schon in Mühldorf nicht geklappt hat, wollen sich die Nazis um Norman Bordin und den verurteilten Rechtsterroristen Karl-Heinz Statzberger am Samstag, den 21.01.2012 ihre nächste Niederlage einhandeln: Sie haben einen Aufmarsch vom Hauptbahnhof bis an die Thalkirchner Straße angemeldet und würden so gerne in die Nähe des Kafe Marat kommen.

Nähere Infos gibt es in Kürze beim aida-Archiv oder auf antifa-nt.de

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28.1.12 PLANKS + UNION OF SLEEP + KYREST + KYREST

PLANKS
(Hardcore, Mannheim)
UNION OF SLEEP
(Sludge/Doom, Berlin)
JUNE PAIK
(Screamo, München)
KYREST
(Crustcore, Erlangen)
Im Sunny Red, Hansastraße 41
Einlass 20:00, Beginn 21:00

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15.1.12 KATERWERKSTATT


Am Sonntag gibt es wieder den veganen “All You Can Eat Brunch” in der Glockenbachwerkstatt, Blumenstraße 7.

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14.1.12 MY FIRST POLITICAL MOSHPARTY

Das antifaschistische Festival “My First Political Moshparty” geht in die 5. Runde.

Rejected Youth (Punk)
Gehören europaweit zur Crème de la Crème im politischen Streetpunk-Sektor. Melodisch, roh und vor allem authentisch. Antifaschismus, Antirassismus und der Kampf gegen Sexismus und Homophobie sind nicht nur auf der Bühne und im Studio ein Thema für die Band.

Beatpoeten (Elektro/Rap/Poesie)
Die Beatpoeten erzählen tanzbare Geschichten, mixen Elektro, Rap, Spoken Word, Punk, Rave und Poesie oder auch: „Electronica Lyrica“ „Gedichte-Rap“„Literarische Monologe und Techno“…

Respect My Fist (Grrrlpunk)
Punk statt Postgender, Agitation statt Arbeit, Radikal statt Rassismus: Respect My Fist aus Berlin stellen sich gegen Herrschaft, Normen und den alltäglichen Gesellschaftsirrsinn. Mit ordentlich Rotz unterm Rock ziehen die drei Sekretärinnen für feministische Propaganda durch linke Zusammenhänge und verkuppeln Katy Perry mit Manowar.

Red Tape Parade (Punk/HC)
Bei Red Tape Parade geben sich gezielt gesetzte Breaks und Stakato-Attacken mit straighten Punkrockrythmen die Klinke in die Hand. Dazu durchdachte Texte und eine energetische Liveshow. Was wollt Ihr mehr?

Obtrusive (Hardcorepunk)
Die 2003 in Ravensburg gegründete Band spielt druckvollen Hardcorepunk in the vein of Riot Brigade, mit antifaschistischen, gesellschaftskritischen Texten. Zwischen Singalong, ausgefeilten Melodien und Rotz auf die Zwölf.

GrGr (8-Bit)
Zwischen Synthie und Kinderkeyboard bastelt GrGr 8-Bit-Bonbons für die Tanzfläche. Im Anschluss an die Shows hat GrGr außerdem noch ein feines elektronisches DJ-Set in petto.

Im Hansa 39 in der Hansastraße 39

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