14.1.12 MY FIRST POLITICAL MOSHPARTY

Das antifaschistische Festival “My First Political Moshparty” geht in die 5. Runde.

Rejected Youth (Punk)
Gehören europaweit zur Crème de la Crème im politischen Streetpunk-Sektor. Melodisch, roh und vor allem authentisch. Antifaschismus, Antirassismus und der Kampf gegen Sexismus und Homophobie sind nicht nur auf der Bühne und im Studio ein Thema für die Band.

Beatpoeten (Elektro/Rap/Poesie)
Die Beatpoeten erzählen tanzbare Geschichten, mixen Elektro, Rap, Spoken Word, Punk, Rave und Poesie oder auch: „Electronica Lyrica“ „Gedichte-Rap“„Literarische Monologe und Techno“…

Respect My Fist (Grrrlpunk)
Punk statt Postgender, Agitation statt Arbeit, Radikal statt Rassismus: Respect My Fist aus Berlin stellen sich gegen Herrschaft, Normen und den alltäglichen Gesellschaftsirrsinn. Mit ordentlich Rotz unterm Rock ziehen die drei Sekretärinnen für feministische Propaganda durch linke Zusammenhänge und verkuppeln Katy Perry mit Manowar.

Red Tape Parade (Punk/HC)
Bei Red Tape Parade geben sich gezielt gesetzte Breaks und Stakato-Attacken mit straighten Punkrockrythmen die Klinke in die Hand. Dazu durchdachte Texte und eine energetische Liveshow. Was wollt Ihr mehr?

Obtrusive (Hardcorepunk)
Die 2003 in Ravensburg gegründete Band spielt druckvollen Hardcorepunk in the vein of Riot Brigade, mit antifaschistischen, gesellschaftskritischen Texten. Zwischen Singalong, ausgefeilten Melodien und Rotz auf die Zwölf.

GrGr (8-Bit)
Zwischen Synthie und Kinderkeyboard bastelt GrGr 8-Bit-Bonbons für die Tanzfläche. Im Anschluss an die Shows hat GrGr außerdem noch ein feines elektronisches DJ-Set in petto.

Im Hansa 39 in der Hansastraße 39

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7.12.11 DRAMA + GLORIOUS THIEVES

Das Mittwochskafe präsentiert:
Drama aus Barcelona spielen energiegeladenen Hardcorepunk mit politischen und klar antifaschistischen Texten.
Die Bühne teilen sie sich mit Glorious Thieves, einer neuen Band aus Regensburg mit Leuten von Fine Print, Empty Trashcan Being Kicked und den Holy Kings.

Am Mittwoch im Kafe Marat in der Thalkirchnerstraße 102.

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11.12.11 KAFE KUNST FEST VII

Workshops mit Instrumentallabor für klingende Experimente, Sanitäranlagen, die temporär zur Theaterbühne umfunktioniert werden, eine Konzertbühne, die zur Ausstellungsfläche wird, Hörspiele, Klamottenkunst, Musik-Modeperformances und eine “Do-It-Yourself”-Station, um sich selbst am Siebdrucken, Nähen, und anderen “Do-It-Yourself”-Techniken zu versuchen: Am Sonntag, den 11. Dezember 2011 lädt das Münchner Kafe Kult Kollektiv zum siebten Mal in Folge zum “Kafe Kunst Fest” ein. Bei freiem Eintritt wird der sympathische Konzertladen vom Café, über den Backstageraum bis zur Konzertbühne verkunstet und auch der Außenraum wird erstmals bespielt.
Neben einer „Do-it-Yourself”– Station für textile Experimente wird dieses Jahr ein Klanglabor die Gäste zum Instrumentenbau animieren: dort gibt es Nähmaschinen, die Melodien spielen und Sauerkrautbüchsen werden zum Mikrophon umfunktioniert. Dafür wird nahezu alles verwendet was der Alltag hergibt. So können interessierte BesucherInnen gerne Ausrangiertes mit bringen und mit dem Fundus vor Ort kombinieren. Wie das im Optimum funktionieren kann, zeigt der Musiker Gris-Gris live mit selbstgebauten Gitarren aus Zigarrenschachteln oder Skateboards und anderen klingenden Werken. Unterstützt wird er von den Bands drnttcks und HALL, die einen druckvollen und frischen Soundtrack für das Kunstfest kreieren. In den Außenraum um das Kafe herum zieht es die Band Tasty Tea deren „experimental lofi folk indie trash“ eine Soft-Sculpture- Modeperformance im Marsh-Mellow-Gewand von rag*treasure zum Tönen bringt.
Die Konzerthalle wird auch in diesem Jahr zum etwas anderen Marktplatz mit Plattenraritäten, selbstgemachten Textwerken, Illustrationen, “Do-It-Yourself”-Mode und Accessoires. In der schon etablierten Mixtape-Tauschbörse warten verschiedenste Musikgeschmäcker auf eine neue Heimat. Die Gäste sind eingeladen, eigene Tapes oder CDs mit mit zu bringen und diese ein zu tauschen.
Kochkunst gibt es vom Kollektiv Katerwerktstatt, die in einem Kafe-Kunst Fest-Spezial die BesucherInnen mit vegetarischen und veganen Spezialitäten versorgen werden.

Im Kafe Kult, Oberföhringerstraße 156

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2.12.11 ANTIFA-CAFE: RECHTER TERROR IN BAYERN

Nicht erst seit der kürzlich öffentlich gewordenen “Terror-Serie” des “Nationalsozialistischen Untergrundes” (NSU), auf deren Konto mindestens 10 Tote gehen und die auch in München zwei Menschen ermordeten, kann von organisiertem „Nazi-Terror“ gesprochen werden. Speziell in München und Bayern gab es in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von neonazistisch motivierten Morden, Brandstiftungen und Bombenattentaten, wie zum Beispiel das Attentat auf das Oktoberfest 1980, der Brandanschlag auf dei Discothek “Liverpool” 1984 oder der versuchte Sprengstoffanschlag auf die Grundsteinlegung des Jüdischen Gemeindehauses im Jahr 2003.
Der Vortrag soll eine kritische Beleuchtung der Geschichte des rechten Terrors, seiner Formen und der Akteur_innen geben und versucht das Phänomen “Rechtsterrorismus“ zu fassen.

Im Kafe Marat in der Thalkirchnerstraße 102

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ANTIFA-DEMO AM 26.11.

Am Samstag, den 26.11. wird in München eine antifaschistische Demonstration gegen Nazis, die extremismustheoretische Verharmlosung rechter Gewalt und die Repression gegen antifaschistische Gruppen stattfinden:

Nazis morden, der Staat lädt nach…
Gegen Naziterror! Verfassungsschutz auflösen!

Am 11. November 2011 erschossen sich die Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach einem missglückten Banküberfall in ihrem brennenden Wohnmobil. Kurz darauf brannte in Zwickau eine Wohnung aus. Wie sich bald herausstellen sollte, war diese Wohnung jahrelang zentraler Knotenpunkt und Unterschlupf einer Neonazi-Terrorzelle, diesich selbst als „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) bezeichnet. Bei den Tatortuntersuchungen fanden die Ermittler_innen neben der Dienstwaffe einer 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin auch eine Pistole, die von 2000 bis 2006 bei insgesamt 9 Morden an Menschen mit migrantischem Hintergrund benutzt wurde. Im Zuge der Aufklärung der Morde hatte die Polizei nie in Richtung einer rassistischen Motivation ermittelt, sondern stattdessen versucht, die Opfer als Teil von kriminellen Machenschaften zu diffamieren. Bedenken und Hinweise von Hinterbliebenen der Opfer auf einen rechten Hintergrund ignorierten die Beamt_innen. Diese beschränkte Sichtweise zeigte sich auch in der Namensgebung der SOKO „Bosporus“ und der medialen Bezeichung als so genannte „Dönermorde“.
Entgegen der allgemeinen Empörung, die diese Mordserie als eine neue Form von rechtsterroristischer Gewalt und Organisierung darstellte, zieht sich die Spur rechter Morde seit 1945 wie ein brauner Faden durch die Geschichte der BRD. Insbesondere München war immer wieder Schauplatz neonazistischen Terrors.
Am 26. September 1980 sprengte sich der Neonazi Gundolf Köhler auf dem Münchner Oktoberfest in die Luft und tötete 13 Menschen; 211 wurden schwer verletzt. Dieser Anschlag gilt als schwerster Terrorakt der deutschen Nachkriegsgeschichte. Köhler war Mitglied der paramilitärischen, nazistischen „Wehrsportgruppe Hoffmann“. (weiter)

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NAZIKUNDGEBUNG ZUM DESASTER MACHEN! – UPDATE!

Quelle: Antifaschistische Informations- und Archivstelle München (AIDA): Das Verbot ihrer am Samstag, 19. November 2011 am Heimeranplatz geplanten Kundgebung haben sie nicht juristisch angefochten. Die Neonazis des Neonazinetzwerks „Freies Netz Süd“ (FNS) mobilisieren nach a.i.d.a.-Informationen nun jedoch zu einer bisher nicht angemeldeten Aktion um 12.00 Uhr am Ostbahnhof!
(…)
Dabei handelt es sich nach aktuellen Informationen offenbar um einen Sammlungs- und Schleusungspunkt, vor allem für auswärtige Neonazis. Der „Freies Netz Süd“-Aktivist Norman Bordin hat einen Aufmarsch vom U-Bahnhof „Am Hart“ zum Landesamt für Verfassungsschutz in der Knorrstraße und zurück angemeldet. Losgehen soll es um 13.00 Uhr.

Antifaschist_innen rufen für Samstag, den 19.11. zu Protesten gegen eine Nazikundgebung auf dem Heimeranplatz auf:
„Am kommenden Samstag, den 19.11.11 wollen Nazis aus dem Umfeld des „Freien Netz Süd“ und der „NPD München“ von 13-15 Uhr eine Kundgebung am Heimeranplatz im Westend abhalten. Diese steht unter dem Motto „Kriminelle Ausländer raus!“. Nur wenige hundert Meter entfernt vom Ort der Kundgebung wurde im Jahr 2005 Theodoros Boulgaride von Nazis des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) ermordet.
Diese Verhöhnung der Opfer neonazistischer Gewaltwerden wir nicht zulassen.
Deshalb kommt alle um 13.00 Uhr zum Heimeranplatz, um den Nazis unseren entschiedenen Widerstand entgegenzusetzen!„
(Quelle)

Aktuell ist die Nazi-Kundgebung verboten, dass muss aber nicht unbedingt so bleiben. Informiert euch also am 19.11. über den aktuellen Stand!

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JENSEITS VON STAAT UND INDIVIDUUM

Am Donnerstag den 24.11. findet im Infokafe von 11 – 14 Uhr ein Diskussionsbrunch mit dem Autor Gabriel Kuhn statt. Dabei wird es um das Buch Jenseits von Staat und Individuum gehen, das 2008 im Unrast-Verlag erschienen ist. Weil dabei etwas mehr als eine reine Buchvorstellung mit anschließender Diskussion wünschenswert wäre, gibt es am Mittwoch den 26.11. ab 20.30 auf einem Vorbereitungstreffen, die Möglichkeit darüber zu sprechen, was aus der Veranstaltung noch entstehen könnte.
Das Infokafe findet ihr in der Thalkirchnerstraße 102.

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14.11. AUTISTIC YOUTH + DEFECT DEFECT

Autistic Youth (Punk)
Aus Portland, spielten ihre erste Show irgendwann 2004/5. Mit Leuten von PRF, DEFECT DEFECT, THE DISKORDS und COWER. Spielen melodischen, hymnischen Punk, der schon mit WIPERS, ADOLESCENTS und dänischem Punk verglichen wurde. Ihre zweite LP Idle Minds kam in den USA auf Black Water und Dirtnap raus, in Europa auf Taken by Surprise. …AUTISTIC YOUTH kommen im November auf ihre zweite Europatour.

Defect Defect (Punk)
Ebenso aus Portland (spielten ihr erstes Konzert 2006). Mit Leuten von OBSERVERS, AUTISTIC YOUTH, CLOROX GIRLS und THE MINDS. Spielen melodischen Hardcore Punk, irgendwo zwischen WIPERS und BLACK FLAG, mit tollen Texten. Es gibt eine LP, die in den USA auf Residue Records rauskam, in Europa auf Taken by Surprise und Thrashbastard (außerdem auf Nada Nada in Brasilien), eine Split 7“ auf Snuffy Smile (Japan) und eine Dreier-Split 12“ auf Dirt Cult Records. Die Band tourte in Alaska, Kanada, USA, Mexiko, Brasilien und Japan und wird diesen Herbst zum ersten mal nach Europa kommen.

Im Kafe Kult in der Oberföhringer Straße 156

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7.11. EN MIS TACONES – AUF MEINEN HIGHHEELS

„Innerhalb der Widerstandsbewegung, die ja nun auch aus Menschen besteht, die in Honduras in einer machistischen, trans- und homophoben Gesellschaft aufgewachsen sind, werden Homosexuelle und Transpersonen heute als politische Subjekte wahrgenommen. Es herrscht ein unglaublicher Respekt.“, erzählt der Filmemacher und LGBT-Aktivist Fernando Reyes. „Früher gab es diese Freiräume nicht, da wurden nur Schwule und Transsexuelle akzeptiert, die sich im Kampf gegen Aids engagierten, man nahm die Kondome an, die sie verteilten, und das war es.“
Gemeinsam mit seiner Kollegin Lili Andrea Nuñez hat Fernando Reyes einen Dokumentarfilm über die transsexuelle Lebensrealität in Honduras nach dem Putsch im Jahr 2009 gedreht. Die 30-minütige Dokumentation zeigt die Situation von Transsexuellen in Honduras, ihren Alltag zwischen Dis­kriminierung und eigener Identitätsfindung, Sexarbeit als Überlebensstrategie, schließlich: die zahlreichen Morde an Mitgliedern der Community. Als wichtiger Teil des Widerstands gegen den Putsch ist die LGBT-Bewegung von der repressiven Situation in Honduras besonders betroffen: In der zunehmend mili­tarisierten Gesellschaft werden Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle immer häufiger zu Opfern der Staatsgewalt. Seit dem Putsch im Juni 2009 sind 40 Morde an Transpersonen gemeldet worden. Viele dieser Morde gehen auf das Konto von Polizisten und Militärs.
Am 7. November 2011 um 20.00 Uhr wird in der Ligsalz8 den Dokumentarfilm „En mis Tacones“ (auf meinen Highheels) in Anwesenheit des Filmemachers und LGBT-Aktivisten Fernando Reyes gezeigt. Der Film ist auf Spanisch und hat deutsche Untertitel. Nach dem Film ist Zeit für Fragen und Diskussion.

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RECHT ZU GEHEN, RECHT ZU BLEIBEN

Im Zuge der Auslagerung des EU-Grenzregimes rückten die afrikanischen Staaten immer mehr in den Fokus europäischer Strategien der Migrationsabwehr. Gleichzeitig schieben die Staaten Europas permanent AfrikanerInnen ab und kollaborieren mit korrupten und autokratischen Machteliten afrikanischer Staaten. Die Karawane München, der AK Panafrikanismus München und das Netzwerk Afrique-Europe-Interact(AEI) – ein transnationales Bündnis aus migrationspolitischen AktivistInnen aus Westafrika und Europa – veranstalten im November 2011 zwei Themenabende zu Migration und sozialen Kämpfen in Westafrika, die sich auch gegen den Ausbau des europäischen Grenzregimes richten.

Am 15. November findet im Eine-Welt-Haus München eine Autorenlesung mit Fabien Didier Yené statt. Der kamerunische Autor beschreibt in seinem autobiographischen Buch “Bis an die Grenzen” die Geschichte seiner Migration. Das Buch führt die Brutalität des Grenzregimes und die dadurch bedingte Entmenschlichung sozialer Beziehungen vor Augen, aber auch die unglaublichen Anstrengungen der MigrantInnen, dieses Grenzregime trotz aller tödlichen Gefahren zu überwinden.

Am 22. November 2011 werden mehrere malische AktivistInnen in der Ligsalz 8 über soziale und politsche Kämpfe sowie die Selbstorganisierung von Abgeschobenen in Mali berichten. Die ReferentInnen gehören zum afrikanischen Flügel von Afrique-Europe-Interact.

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